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Jestedska hrebenovka (Kammweg)

Jestedska hrebenovka

 

   Jitrava – Na Veetrniku (roter Wanderweg) – Weggabelung am Steinbruch 2 km – Velky Vapenny 3,5 km – Wegkreuzung Travnik 5 km – Christophoruskapelle 7,5 km – Krystofovo Udoli (Pass Krizanske sedlo) 9 km – Na Vyprezi 14 km – Jested (Gipfel, Berghotel) 16 km – Plane pod Jestedem (Baude, blauer Wanderweg) 18,5 km – U Samalu (Gasthaus) 21,5 km – Rasovske sedlo 24,5 km – Javornik 26 km – Radlo 30,5 km – Cerna studnice (Aussichtsturm) 40,5 km.

   Die extremste Trasse des gesamten Jested-Gebirges verläuft ungefähr auf der Trasse des berühmten Kammwegs (Hrebenovka), der Anfang des 20. Jahrhunderts von mehreren Gebirgsvereinen mit gemeinsamen Kräften errichtet und mit einer blauen Zinke auf weißem Grund markiert wurde. Der anspruchsvolle und auf der gesamten Strecke nur für die routiniertesten Wanderer geeignete Weg folgt der einstigen deutsch–tschechischen Sprachgrenze durch eine kulturell und architektonisch besonders interessante Gegend und erinnert heute an die früheren rüstigen Gebirgler vom Beginn der Entwicklung des Wandersports. An einigen Stellen (Vyprez, U Samalu, Rasovka) ist der alte Kammweg noch heute mit steinernen Wegweisern markiert. Die meisten Abschnitte sind zum Radwandern ungeeignet.

   Zum Pass Jitravske sedlo, wo sich bis in die 50er Jahre hinein das bekannte Ausflugslokal Windschänke befand, von dem nur der Name erhalten geblieben ist, gelangt man von Liberec aus am besten mit dem Bus. Genutzt werden kann auch der Zug nach Rynoltice, von wo man dann (etwa 3 km) zum Sattel zurückläuft. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Betonbunker der einstigen tschechoslowakischen Grenzbefestigung. Interessant ist, dass die Inspektionsreise Adolf Hitlers durch die besetzten Gebiete gerade hier entlang führte.

   Hier beginnt der Jested-Kamm. Der rote Weg macht eine erhebliche Steigung über den Südhang des Jitravsky vrch (651 m). In der Nähe befindet sich der sehr markante Felsen Havran (Rabenstein) mit einer 43 Meter hohen Felswand (Kletterwand). Der Weg bietet stellenweise Ausblick auf Jitrava (Deutsch Pankratz) mit dem markanten Kostelni vrch/ Kirchberg (500 m) und der Pankratzkirche von 1710. Vorbei am Kalksteinbruch und Brunnen mit starker Quelle gelangen wir in den weitläufigen Steinbruch auf dem Velky Vapenny/Kalkberg (790 m), wo sich die bekannte Höhle Zapadni jeskyne befindet (1956 entdeckt aber nicht zugänglich). Vom Velky Vapenny kann man auf dem gelben Weg einen Abstecher zur Burgruine Roimund machen – hin und zurück 2 km (zur Geschichte siehe detaillierte Beschreibung im gesonderten Kapitel Burgen, Schlösser und Ruinen).

Havran-Felsen vom Tal aus gesehen

Havran-Felsen vom Tal aus gesehen

    Von hier aus führt der Weg direkt auf dem Kamm weiter und folgt somit der europäischen Wasserscheide zwischen Ost– und Nordsee. Wir lassen die Wegkreuzung Travnik (Rasenbank) hinter uns, wo sich in der Nähe links am Weg seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die bekannte Rasenbankbaude befand.

   Die Stelle wurde nach einer Bank aus Rasenziegeln benannt, die sich Waldarbeiter und Förster einst hergerichtet hatten. Von der Baude, aus deren Fenstern man eine herrliche Aussicht auf den Jested hatte und die nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand sind heute nur bewachsene Mauern im Hochwald und ein kleiner Haufen mit Scherben alter Flaschen übrig geblieben.

   Wir setzen den Weg entlang der roten Markierung fort, der ohne stärkere Steigungen durch mehr oder weniger hübschen Fichtenwald führt. An mehreren Stellen können alte Grenzsteine aus Sandstein betrachtet werden, die hier seit dem 18. jahrhundert die Grafschaften Lemberk (Lämberg) und Grabstejn (Grabstein) von einander trennten. Der Weg führt an der Kapelle des heiligen Christophorus, dem Schutzheiligen der Wallfahrer, vorüber. Einst war dieser Teil des Jested-Gebirges abgeholzt. Die Umgebung der Kapelle bestand aus Wiesen, von denen man schöne Aussicht hatte. Die Kapelle selbst wurde 1763 errichtet und geweiht. Einst barg sie ein Bild des Malers Josef von Führich. Nach vielen Jahren des Verfalls wurde sie instand gesetzt und in der Nachbarschaft eine Bank errichtet. Von der Kapelle aus steigt der Weg auf dem Hang des Berges Lom (682 m) steil an und fällt jedoch plötzlich wieder stark zum Pass Krizanske sedlo (576 m) über den die Straße von Krystofovo Udoli (Christophsgrund) nach Krizany (Kriesdorf) verläuft. Auf dem Pass steht eine Pietastatue von 1766.

Christophorus-Kapelle – Tor zu den Waldern des Jested-Gebirges

Christophorus-Kapelle – Tor zu den Wäldern des Jested-Gebirges

   Der rote Weg steigt steil zum nicht sehr markanten Gipfel des Bergs Bukovina (872 m) und führt nun etwas flacher zum Gipfel des Maly Jested/Moiselkoppe (754 m). Auf dem Weg kommen wir an einem alten Metadiabas– Bruch vorüber, auf dessen Grund sich ein kleiner See befindet. Ein Stück weiter befinden sich rechterhand die Reste der einstmals sehr beliebten Jäckelbaude, die noch kurz nach dem Zweiten Weltkrieg hier stand. Auf einem bequemen Waldweg ohne große Steigungen gehen wir auf dem Kamm weiter zum kurzen Abzweig zu der weiter rechts unterhalb im Wald gelegenen mächtigen Quarzit– Felswand Danske kameny (Dänstein) mit einem einzelnen Felsturm. Die Felsen dienen als ungesicherte natürliche Aussicht in die Umgebung des Cerna hora/ Schwarzer Berg (811 m – rechts), Dlouha hora/ Langer Berg (748 m –etwa i. d. Mitte) und den Velky Vapenny/Kalkberg (789 m – links). Nach ein paar Minuten erreichen wir den Sattel Na Vyprezi (770 m), den höchsten Punkt der über das Jested- Gebirge und Liberec mit dem Podjestedi verbindenden Straße. Auf dem Sattel hing ursprünglich ein Marienbild, dessen Geschichte im allgemeinen Teil des Kapitels Wie kommt man ins Jestedi beschrieben wird. Das Bild soll Ende 2005 wieder hergestellt und im Tal des Jestedsky potok am Weg vom Pass Na Vyprezi hinunter nach Krizany (Kriesdorf) an einer der Buchen aufgehangen werden.

Auf dem Danstein (Danske kameny)

Auf dem Dänstein (Danske kameny)

   Vor uns liegt die letzte Steigung zum Jested–Gipfel durch das ausgewiesene Naturdenkmal Jested–Terrassen. Charakteristisch sind die entlang des Weges zu findenden Quarzitfelsen und Steine. Die hier herrschenden extremen Witterungsbedingungen haben windflüchtige Fichten und andere deformierte Bäume hervorgebracht. Der markierte Weg führt auf die Gipfelstraße, von wo aus wir innerhalb von 5 Minuten den Gipfel des Jested erreichen (1.012 m – detailliert im gesonderten Kapitel Jested beschrieben). Der letzte Teil des Wegs führt durch Zwergkiefern, die hier Ende des 19. Jahrhunderts vom Förster Josef Placht gepflanzt wurden. Neben dem Berghotel und dem Rohan–Gedenkstein ist die Aussichtsstelle oberhalb der Bergstation der Seilbahn einen Besuch wert, die 2003 vom Gebirgsverein für das Iser- und Jested-Gebirge hergerichtet und mit einem Geländer und Bänken versehen. wurde. Am Geländer befindet sich ein Aussichtspanorama mit den Bezeichnungen der einzelnen Gipfel auf der gegenüberliegenden Seite des Liberecer Talkessels.

Sessellift zum Cerny vrch (Schwarzer Berg)

Sessellift zum Cerny vrch (Schwarzer Berg)

   Den Jested verlassen wir auf dem in einem kurzen Tunnel unter der Seilbahnstation hindurchführenden Fahrweg, der auf der Südseite durch ein sich zu beiden Seiten erstreckendes weitläufiges Schotterfeld verläuft. Von hier aus eröffnet sich ein herrlicher Ausblick in das Podjestedi hinein. Kurz darauf gelangen wir zur Baude Jestedka, wo wir den asphaltierten Weg und dem roten Weg weiter zum Cerny vrch/ Schwarzen Berg (950 m) folgen, auf dem mehrere mittelschwere Abfahrtspisten mit Skilifts ihren Ausgangspunkt haben. Weiter führt der Weg über den langsam waldreicher werdenden Kamm nach Plane pod Jestedem (detaillierte Beschreibung siehe gesondertes Kapitel).

   Hier treffen wir auf den blauen Weg, der die ausdauernderen Wanderer bis auf den Gipfel des Cerna studnice (Schwarzbrunnkoppe) bei Jablonec (Gablonz) weiterführt. Von der Plane führt der Weg weiter auf den niedrigen Kamm Hlubocky hreben zu einem Denkmal, das an eine Demonstration von mehreren Tausenden deutschen und böhmischen Arbeitern für sozialen Fortschritt im Jahre 1870 erinnert. Der Weg führt nun durch einen angenehmen Wald mit gelegentlicher Aussicht auf das Podjestedi. Interessant sind hier die von den rauen Witterungsbedingungen deformierten Stämme von Fichten und Ebereschen. Den Wald verlassen wir an dem sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Berggasthaus U Samalu, das seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von den im Podjestedi ansässigen Böhmen auf dem Weg nach Liberec besucht wird. (Die Geschichte des Gasthauses wird im Teil Gemeinden von Jestedi – Prosec pod Jestedem beschrieben.) Vom Gasthaus führt der Weg weiter über die Wiesen des kurzen Rasovsky hreben (Raschkenkamms) mit etlichen Aussichten auf das Isergebirge und das Neißetal. An dem altertümlichen, durch spätere Umbauten entwerteten Gehöft U Gawora betreten wir das Dorf Rasovka, das früher das erste am Weg aus dem Liberecer Talkessel in das böhmische Podjestedi gelegene böhmische Dorf (mit überwiegend deutschen Einwohnern) war.

Blick von Rasovka zum Javornik

Blick von Rasovka zum Javornik

   Über malerische Wiesen führt der Weg bergauf bergab bis zur Javornicka kaplicka von 1842 (1906 durch neubarocken Giebel ergänzt). Der kleine Sattel unterhalb des Javornik (684 m) war einst durch ein Gasthaus berühmt, das sich in einem von der Wiener Ausstellung 1899 stammenden Riesenfass befand und 1974 ausbrannte. Über einen Neubau wird nachgedacht. Über den Javornik (Jaberlich) wenden wir uns in Richtung des Dorfes Zaskali, durch das früher die Hauptstraße von Liberec nach Prag führte. Noch bevor der Weg den Wald verlässt, kommen wir an einer großen Lichtung vorüber, an deren Rand sich der so genannte Steinerne Tisch befindet – ein Denkmal für den Stellmacher und Mitglied des Turnvereins Adolf Waldert aus Hodkovice, der sich im Februar 1935 in der Nähe bei einem Skiwettkampf tödlich verletzte.

Der Steinerne Tisch auf dem Javornik

Der Steinerne Tisch auf dem Javornik

   Der Weg fällt der blauen Markierung folgend weiter nach Jermanice, wo das Jested-Gebirge endet. Der Kammweg führt von hier aber noch weiter zu den Bergen Radlo und Cerna studnice (869 m). Die rüstigsten Wanderer, die vom Sattel bei Jitrava aus einen der bezauberndsten Aussichtstürme erwandern, haben nur mehr als 40 km in den Beinen!

   Kammweg
   Der bekannteste Kammweg Mitteleuropas wurde Anfang des 20. Jahrhunderts (1902–1903) zwischen dem Jested (Jeschken) und dem Ruzovsky vrch (Rosenberg) mit einer blauen Zinke auf weißem Grund markiert und spääter bis zum Praded (Altvater) im Osten und zum Blankenstein (unweit von As) nach Westen verlängert. Der hiesige Teil des Wegs wurde von den Gebirgsvereinen Reichenberg (Liberec), Zittau, Warnsdorf (Varnsdorf), Schönlinde (Krasna Lipa) und Tetschen (Decin) markiert. Um die Bekanntmachung unter den Wanderern kümmerte sich der bekannte Reisende und Forscher Dr. Franz Hantschel (1844–1941). Für eine vollwertige und lehrsame Bewanderung des Kammwegs wurde ein Wanderführer herausgegeben. Dr. Amand Paudler aus Böhmisch Leipa (Ceska Lipa) schrieb über seine Wanderung zwischen Jested und Ruzovsky vrch (Rosenberg) sogar ein umfangreiches Buch. Der böhmische Teil des Wegs ist nach dem Zweiten Weltkrieg verfallen; einigen Denkmälern davon kann man jedoch heute noch im Jested-Gebirge begegnen. Das bekannteste ist der Obelisk (Wegweiser) auf dem Pass Na Vyprezi, der leider durch farbige Wandermarkierungen verunstaltet wurde. Weitere Reste befinden sich auf der anderen Seite des Jested am blauen Weg vom Gasthaus U  U Samalu zum Javornik (Jaberlich). Bis heute sind hier drei solide und relativ unbeschädigte Steine mit einer eingemeißelten Zinke erhalten und zeugen von der Gründlichkeit und Achtung des Wandersports und der Wanderer zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
   Bemerkenswert am Kammweg ist die Tatsache, dass er vom ehemaligen Bismarckturm auf dem Altvater (errichtet 1912 und abgerissen 1979) zu dessen Kopie auf dem Wetzstein unweit von Blankenstein in Deutschland führt. Die Gesamtlänge des Kammwegs von Blankenstein bis nach Krnov (Jägerndorf) beträgt etwa 760 km. Der Abschnitt zwischen Jested und Ruzovsky vrch (Rosenberg) war der Grundstein für diesen.

   Jäckelbaude
   Der Maly Jested (750 m), gelegentlich auch als Moiselkoppe bezeichnet, ist heute ein eher unbedeutender Hügel des Jested-Gebirges. Doch es gab eine Zeit, als sich dutzende, ja hunderte Menschen hierher begaben. Die Geschichte der Baude auf dem Maly Jested ist eng mit den Grenzhütern verbunden. Der ehemalige Finanzwächter Wenzel Jäckel kaufte nach seiner Pensionierung Anfang des 20. Jahrhunderts das Grundstück am Maly Jested, wo er zu seiner Militärzeit Dienst getan hatte. Über den Berg führte einst einer der bekanntesten Schmugglerwege. 1906 eröffnete Jäckel unterhalb des Gipfels die Jäckelbaude. Diese war bei den Wanderern sehr beliebt, so dass innerhalb von kurzer Zeit nebenan eine Herberge dazu kam. Den gewerblichen Aufschwung am entlegenen Hang des Maly Jested unterbrach der Erste Weltkrieg, der einen Rückgang an Gästen mit sich brachte und an dessen russischer Front auch der älteste Sohn fiel, der das Gastgewerbe einmal übernehmen sollte.

In der Zwischenkriegszeit wurde die Jäckelbaude rege von Wanderern und Bergfreunden besucht. Zu Weihnachten und Silvester war man voll besetzt; an den Wochenenden wurde regelmäßig getanzt. Die Gäste schliefen im Sommer nicht nur in den Herbergszimmern, sondern auch auf den umliegenden Wiesen. Im Winter konnte man angeblich sogar vom Gipfel aus mit dem Schlitten über Novina (Neuland) bis zu den ersten Häusern von Krystofovo Udoli (Christophsgrund) rodeln. Auf dem gleichen Weg wurden das ganze Jahr über auch Lebensmittel nach oben gebracht. Brot und Brötchen wurden direkt in der Küche gebacken. Das Bier für den ganzen Winter wurde im Herbst angeliefert und laut Zeitzeugen noch bis Ostern getrunken. Ein Symbol der neuen Zeit war ein Klavier, dessen Trümmer noch heute unweit der einstigen Baude liegen.

Die Entwicklung der Jäckelbaude wurde erst durch den Zweiten Weltkrieg endgültig gestoppt: der fünfzigjährige Wirt musste zur Front einrücken. Nach Kriegsende wurde dessen Familie vertrieben und die Baude von dem tschechischen Mieter Basik übernommen. Bei den böhmischen Gebirglern aus dem Podjestedi bürgerte es sich damals ein, auf die Baude tanzen zu gehen. Nach der Verstaatlichung des Gastgewerbes wurde die Baude Erholungsobjekt des Prager Betriebs Optika. Sie verfiel jedoch schrittweise und gelangte später in erbärmlichem Zustand in das Eigentum der Forstverwaltung, die sie in den 60er Jahren abreißen ließ. So erinnern heute nur noch Trümmer an die einst berühmteste Baude des Jested-Gebirges.

   Cerna studnice (Schwarzbrunnkoppe)
   Die Schwarzbrunnkoppe war einst der Hauptanziehungspunkt für Wanderer in der Umgebung von Jablonec (Gablonz). Der Berg hatte für die Jablonecer Wanderer die gleiche Bedeutung wie der Jested für die Liberecer Wanderer. Außerdem lag er am berühmten Kammweg. Die ersten zwei Aussichtspunkte wurden hier schon 1885 auf dem Gipfelfelsen mit einem Geländer versehen. Einer der beiden Aussichtspunkte ist erhalten und bis heute zugänglich. Der zweite befand sich an der Stelle des heutigen Aussichtsturms. Der Deutsche Gebirgsverein für Gablonz nahm 1904 den Bau des Aussichtsturms und einer Baude auf der Cerna studnice in Angriff. Der Entwurf für den robusten, 26 m hohen Turm stammt vom Gablonzer "Aussichtsturm""– Architekten Robert Hemmrich. Der Turm wurde am 14. August 1905 in Anwesenheit von sechstausend Bergfreunden feierlich eingeweiht. Die Baude war für ihre Zeit höchst modern. Sie besaß Zentralheizung, Gasbeleuchtung, Telefonanschluss und einen Verleih für die damals außerordentlich beliebten Schlitten der Marke Rennwolf. Die Beliebtheit des Ausflugsorts stieg derart, dass die Baude schon bald auf eine Gesamtkapazität von 1 500 Gästen erweitert werden musste.

Schwarzbrunnkoppe (Cerna studnice)