Spolupracujeme s moderním SKI-AREÁLEM skijested.cz
Hotel Tour Jested
Presented by Ještěd s.r.o.      Company Ještěd s.r.o.  
csende
Facebook

ubytování a restaurace Liberec

hotel Liberec

Seilbahn


Betrieb: Die Seilbahn ist bei widrigen Witterungsbedingungen nicht in Betrieb. Sonderfahrten finden statt, wenn es die Betriebsbedingungen ermöglichen und wenn für jede Sonderfahrt der Tariffahrpreis für mindestens 30 Personen bezahlt ist. Die Berg- oder Talfahrt kostet 75,-CZK, die Berg- und Talfahrt 120,-CZK. Für die Kinder 6 - 15 Jahre bezahlt man den halben Preis. Informationen auf der Telefonnummer 485 104 287.

Wie kommt man zur Seilbahn? Von der Eisenbahnstation "Liberec" mit der Straßenbahn Linie 3 (Haltestelle "Nadrazi CD"), bzw. von der Eisenbahnstation Liberec – Horni Ruzodol mit der Straßenbahn Linie 3 (Haltestelle "Januv dul"), bis auf die Endstation der Linie 3 (Haltestelle "Horni Hanychov"). Von dort ist die untere Seilbahnstation zu Fuß in cca. 10 Min. erreichbar. Die Gesamtstrecke beträgt 30 – 40 Min.


   Eine technische Sehenswürdigkeit und bis heute ein sehr attraktives Verkehrsmittel, mit dem man sehr schnell und bequem den Gipfel des Ještěd erreichen kann, ist die Kabinenseilbahn. Es ist eine der allerersten Schwebebahnen in der Tschechischen Republik (die Ještěd-Bahn ist die zweitälteste, die erste wurde 1928 im Riesengebirge von Jánské Lázně auf die Černá hora gebaut.) lanovkaSchon nach dem Ersten Weltkrieg hatte der Deutsche Gebirgsverein für das Jeschken- und Isergebirge den Bau einer Seilbahn erwogen, da er einen bequemen Zugang und die Versorgung für seine Hütten auf dem Ještěd sicherstellen musste. Zu Beginn der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde sogar in Leipzig ein Entwurf für eine technische Lösung ausgearbeitet, infolge der Bodenreform und der hohen finanziellen Belastungen nahm man allerdings von dem Bau Abstand. Zu Beginn der 30er Jahre übernahmen jedoch die Československé státní dráhy (Tschechoslowakische Staatsbahnen) den Gedanken und nach den eigentumsrechtlichen Auseinandersetzungen, bei denen die Bahn zum großen Kummer des Gebirgsvereins ausgedehnte Grundstücke am Hang des Ještěd einschließlich Parzellen direkt auf dem Gipfel erhielt, wurde die Realisierung der Seilbahn der Maschinenbaufirma František Wiesner (die spätere Transporta) in Chrudim übertragen. Mit dem Bau wurde im Jahr 1932 begonnen und im Juni 1933 nahm man den Betrieb auf. Zweifellos handelte es sich um ein sehr aufsehenerregendes Projekt, das für die staatliche Bahn im Gebiet von Liberec auch von großem Prestige war. Die ursprüngliche technische Lösung sah vereinfacht gesagt den Bau von zwei Stationen vor, zwischen denen sich an Seilen zwei Kabinen bewegen sollten. Die Seile wurden an zwei Stellen an genieteten Pfeilern aufgehängt. Die gesamte Länge der Bahn betrug 1183 Meter und der überwundene Höhenunterschied 400 Meter. Im Pendelverkehr konnte die Seilbahn 330 Personen pro Stunde befördern und sie blieb ohne größere Schwierigkeiten bis 1971 in Betrieb, als die ursprüngliche Technik so veraltet war, dass der Betrieb eingestellt werden musste. Man beschloss einen vollständigen Umbau der Bahn nach dem ursprünglichen Streckenverlauf und Plan. Er wurde wiederum der Firma Transporta in Chrudim übertragen; beachtenswert ist jedoch zumindest, dass dieser Umbau schließlich drei Jahre (1972-1975) dauerte und damit erheblich länger als der eigentliche Bau. Die Bahn wurde auf insgesamt 1188 Meter verlängert und auf 402 Meter erhöht, die ursprünglichen beiden Pfosten (noch heute sind auf der Strecke "unter dem Seil" die Reste ihrer Befestigung erhalten) wurden durch eine Stütze von 30 Meter Höhe ersetzt. Die jetzige Seilbahn kann in neuen Kabinen bis zu 525 Personen pro Stunde befördern.